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By Doris Lucke, Sabine Berghahn

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C) Rollands Kommentar zum 1. EheRG Im Gegensatz zu den beiden vorher dargestellten Kommentaren geht Rolland 50 nicht nur in der Wortwahl von einer strikt geschlechtsneutralen Auslegung und Anwendung der Angemessenheitsklausel aus. So verzichtet er z. B. darauf, in Beispielsfällen geschiedene Frauen auf bestimmte "frauenspezifische" Berufsmöglichkeiten zu verweisen, wie dies der Palandt in angreifbarer Weise tut. Diese egalitäre Grundhaltung trägt offenbar dazu bei, daß Rolland auf der anderen Seite auch alle gesellschaftlichen, ausbildungs- und arbeitsmarktbezogenen Nachteile von Frauen unerwähnt läßt und dadurch den Eindruck erweckt, als sei berufliche Chancengleichheit im Nachwirkungsbereich einer Ehe bereits vollständig verwitklicht.

44 3. Das Schadensrecht des BGB Der Angemessenheitsproblematik vergleichbare Konstellationen enthält das Schadensrecht des BGB. So ist z. B. jemand, der von einem anderen verletzt und in der Erwerbsfahigkeit beeinträchtigt wurde, im Rahmen der "Zumutbarkeit"95 verpflichtet, die ihm verbleibende Arbeitskraft einzusetzen, um seiner gesetzlichen Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 S. 1 BGB) zu genügen. Dasselbe gilt auch für den nach dem Familienrecht Unterhaltsberechtigten, wenn der Unterhaltsverpflichtete von einem Dritten etwa durch einen Unfall getötet wurde.

Der Mitarbeitspflicht heranwachsender Kinder im Haushalt eider mit Steueraspekten auseinander. Im Gegensatz zur Rechtsprechung, die die Hausarbeitstätigkeit bisher meist nach der pauschalierten Methode der Arbeitszeitmessung in Geld umrechnet, bemüht man sich in der juristischen und hauswirtschafts-wissenschaftlichen literatur um eine sogenannte differenzierte Erfassung. "Diese tätigkeitsspezifizierte Betrachtung stellt auf das Leistungsergebnis unter Berücksichtigung der für jede Tätigkeit erforderlichen Qualifikation ab.

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