German 13

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By Franz Engel Bey (auth.)

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Die Bewegungsorgane waren ausser durch die Eingangs erwähnten rheumatoiden Gelenk-Muskel-Schmerzen nicht betheiligt; eigentliche Gelenk-Entzündungen, wie sie in Europa vorkamen, wurden in Egypten nicht beobachtet. Es bleiben nur noch Erscheinungen von Seiten der Haut und des uropoetischen Systems zu besprechen. Was zunächst das letztere anbetrifft, so war es in dieser Epidemie wenig betheiligt, seltene Blasenkatarrhe, leichte passagere Albuminurie war Alles, was hier zu erwähnen ist. 1) Andere Embolieen und Thromhosen, welche in Europa ziemlich häufig waren, wurden hier von keinem Kollegen erwähnt.

Das eingegangene Material, zum Theil leider noch geringfügiger als das erste, konnte zwar noch nicht eingehend verarbeitet werden, allein ich möchte hier wenigstens einige Worte über diese Epidemie anfügen, die nicht ganz ohne Interesse sein dürften. Im Winter 1890/91 waren nur vereinzelte Fälle von Influenza vorgekommen, und hatte sich die Sterblichkeit in mässigen Grenzen gehalten. Im Winter 1891/92 stieg dieselbe auf eine aussergewöhnliche Höhe. Während bei der ersten Epidemie die höchste Zahl der Mortalität in Unter-Egypten durch Zagazig mit 80 %0 erreicht war 1), stieg sie 1892 in einer Reihe von Städten bedeutend höher; so hatten Suez, Ismailiah eine solche von 100,6%0' 4 kleine Städte zusammen 101,0%01 Tantah 112,8%0 und Gizeh sogar 137,1 %0 - Zahlen, die denn auch selbst für Egypten gaz exzessiv sind.

Bemerkenswerth ist hier, dass trotz der wiederholten fieberhaften Attaquen der Magen sich nicht wesentlich verschlechterte. ginen Fall möchte ich hier, allerdings aus dem Jahre 1892, anfügen, der einen befreundeten Kollegen betraf, welcher bei lei0htem Fieber, Kopfweh, Schnupfen seiner Praxis weiter nachgehend, nach einigen Tagen plötz1ich von ausserordentlich heftigen Schmerzen in der Gegend der Stirnhöhlen befallen wurde. Mal des Tages so heftig auf, dass del' Patient wie betäubt wurde und sich Herzschwäche einstellte.

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