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By Sabine M. Schäffer

Typischerweise werden Dienstleistungen gemeinsam durch Nachfrager und Anbieter erstellt, woraus sich weitreichende Konsequenzen für beide ergeben. Bisher weniger beachtet, aber von hoher Relevanz für ein erfolgreiches Dienstleistungsangebot sind die kundenseitigen Auswirkungen dieser Co-Produktion. Neben Preis und Qualität des Angebots sind die zeitlichen Aspekte zu beachten. Mit jedem Dienstleistungskauf fällt der Konsument auch eine Entscheidung über die Verwendung des eigenen knappen Zeitbudgets. Hinzu kommt, dass jede Zeitverwendung entweder Nutzen oder Disnutzen stiftet. Diese zeitlichen Merkmale von Dienstleistungen beeinflussen darüber hinaus die Beurteilung der gekauften Dienstleistung und somit die Dienstleistungszufriedenheit.

Sabine M. Schäffer analysiert die Zeitverwendung von Konsumenten aus ökonomischer und verhaltenswissenschaftlicher Sicht und zeigt ihren Einfluss auf die Kaufentscheidung und das Zufriedenheitsurteil auf. Auf dieser foundation leitet sie vielfältige Implikationen für das strategische Dienstleistungsmarketing und für die Ausgestaltung des Marketing-Mix ab. Hier zeigt sie, dass neben den klassischen Merkmalen Qualität und Preis die zeitlichen Merkmale entscheidend für den Erfolg des Dienstleistungsangebotes sind.

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Vgl. E. (1988): Time in Social Psychology, S. 7. Die friihe Zeit der Zeit-Psychologie kann zwischen 1865 und 1957 angesiedelt werden; vgl. L. (1985): Time, Mind, and Behavior, S. 4-6. Vgl. Fraisse, P. (1975): Psychology of time, die der deutschen Ausgabe von 1985 entspricht; vgl. Fraisse, P. (1985): Psychologie der Zeit. Vgl. L. (1985): Time, Mind, and Behavior, S. 7. Vgl. L. (1985): Time, Mind, and Behavior, S. V. Neverla, I. (1992): Femseh-Zeit, S. 24. Vgl. B. J. L. (1985): Time, Mind, and Behavior, S.

123-136. VgJ. Hofmann, M. (1995): Der Faktor "Zeit", S. 294-295. VgJ. Simon, H. (1989): Zeit, S. 120. VgJ. H. (1968): Money value of time, S. 97, der auch kritisiert, dass Entscheidungsmodelle generell die Zeit der Manager nicht als Entscheidungsvariable aufnehmen. VgJ. Stauss, B. (1991): Vierte Dimension, S. 82. VgJ. Ulich, E. (1994): Arbeitspsychologie, S. 449-462. VgJ. Ulich, E. (1994): Arbeitspsychologie, S. 463 und die dort angegebene Literatur. VgJ. HUttemann, F. (1997): Zeitverhalten und Zeitverstlindnis, S.

LKlenter, G. (1993): Erfolgsfaktor Zeit, S. 1-2 und die jeweils dort angegebene Literatur. Vgl. lBruhn, M. (2000): Dienstleistungsmarketing, S. 178, 185-186. 18 Teil 2: Grundlagen zur Zeit Unternehmen versuchen strategische Wettbewerbsvorteile durch entsprechende Strategien zu erreichen. B. die gezielte Gestaltung von Zeitpunkten 147 , wobei in Abhiingigkeit des relativen Markteinfiihrungszeitpunktes Pionier)48 bzw. Folgerunternehmen klassifiziert werden konnen (Timingstrategie) 149. Weiterfiihrende Uberlegungen stammen von Simon, welcher den Aspekt der Geschwindigkeit, des richtigen Zeitpunktes (Markteintritt, Akquisition) und der Zeit als Markteintrittsbarriere unterscheidet lSO .

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