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By Paula-Irene Villa

Inhalt
In diesem Einführungs- und Handbuch werden aktuellesoziologische (handlungstheoretische, phänomenologische unddiskurstheoretische) sowie feministische Perspektiven auf den Körperrekonstruiert. Bei der synthetischen Zusammenführung geht es vor allem umeine kritische Auseinandersetzung mit Erträgen, Grenzen und Verkürzungen derjeweiligen Perspektiven, insbesondere um das gesellschaftstheoretischeDefizit gegenwärtiger (sozial-)konstruktivistischer Analysen. Mit Bourdieuund Kreckel werden Vergeschlechtlichungsprozesse, die den Körper formen unddas leibliche Erleben des Geschlechts beeinflussen, auch als durch diesoziale Ungleichverteilung gesellschaftlicher Ressourcen geprägte Prozessebegriffen. Ein abschließendes Kapitel zum Argentinischen Tango bringt die soziologischenAnalysen ¶zum Tanzen¶. Aus dem Inhalt: 1 Struktur-Subjekt-Handlung-Körper 1.1 Struktur I: Das Geschlechterverhältnis 1.2 Struktur II: Soziale Ungleichheit 1.3 Das Subjekt: Ein Ich, das nicht Eins ist 1.4 Der Körper als Scharnier von Struktur und Subjekt 2 was once tun wir, um das Geschlecht zu sein? Geschlechtskörper undHandeln 2.1 Konstruktivistische Mikrosoziologie der Geschlechter 2.2 ,Doing gender' - Geschlecht als Prozeß 2.3 Der Körper als Ressource 2.4 Interaktionen und soziale Ordnung 2.5 ,Doing gender' und ,Doing Inequality' 2.6 Kritischer Fall three used to be sagen wir, um das Geschlecht zu sein? Geschlechtskörperund Diskurs 3.1 Diskurstheorie - ,Sprache handelt' 3.2 Die Macht des Wortes: Diskursive Performativität 3.3 Diskurs und Intelligibilität I: Foucaults examine modernerSexualität 3.4 Diskurs und Intelligibilität II: Butlers Genealogie derGeschlechterdifferenz 3.5 Diskurs und Körpermaterie 3.6 Das Recht auf das Wort: Sprache und soziale Macht 3.7 Sprache und Hexis - eine andere shape, Diskurs und Körper zuverknüpfen 3.8 Kritisches Fazit four was once spüren wir, um das Geschlecht zu sein? Geschlechtskörperund leibliches Empfinden 4.1 Leib-Phänomenologie im Kontext der Mikrosoziologie 4.2 Der phänomenologisc

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Sexy Bodies: Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskorper

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Ber den Habitus regiert die Struktur, die ihn erzeugt hat, die Praxis, und zwar nicht in den GJeisen eines mechanischen Determinismus, sondern über die Einschränkungen und Grenzen, die seinen Erfindungen von vomherein gesetzt sind. (... , Hervorh. ) Der Habitus ist demnach ein Effekt und zugleich Effekte produzierende Qualität sozialen Handelns. Der Habitus-Begriff ermöglicht es, die wechselseitige Bedingtheit von Sein und BewuBtsein zu erfassen, indem einerseits 50 51 52 44 Vgl. auch Bourdieu 1992a:31.

Gleichwohl, so läBt sich kritiseh anmerken, ist sie weder neu noch unproblematisch. Zunächst gibt es eine Fülle an feministiseher sozialwissenschaftlicher Literatur zum Thema,62 die sowohl theoretisch wie empirisch den Zusammenhang zwisehen sozialer Ordnung und Sexualität bzw. Emotionalität ausleuehtet. E. aueh dazu führt, daB er relativ schablonenhaft argumentiert. Wenn Bourdieu im obigen Zitat von einem gesellsehaftlichen ,Programm' spricht, das sich in die Körper einschreibt, so bleibt auBer Acht, daB die symbolische Ordnung einer Gesellschaft weder ein homogenes Programm mit eindeutigen Regeln bzw.

64 Trotz dieser reeht grundsätzliehen Kritik bleibt anerkennungswürdig, daB Bourdieu einer der wenigen gesellsehaftstheoretiseh interessierten Soziologen ist, der sieh mit dem Zusammenhang von Körper und sozialer (Ungleiehheits-)Ordnung auseinandersetzt. Denn genau dieser Zusammenhang ist der blinde Fleek der meisten sozialkonstruktivistisehen körpersoziologisehen Perspektiven, wie sieh im Laufe der einzelnen Kapitel des Buehes erweisen wird. Insofern geht es darum, mit Bourdieu kritiseh weiterzudenken und ihn für andere Perspektiven ansehluBfähig zu maehen.

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